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Geschichte der Wiesenbaude und dessen Umgebung

Geschichte der Wiesenbaude und dessen Umgebung

Die Wiesenbaude ist nicht nur die grösste und älteste Bergbaude des Riesengebirges, sie ist auch das höchstgelegene Restaurant, mit der Höhe von 1410m ü.d.M.

Sie befindet sich im Subalpinistischem Höhengrad (1200-1450m ü.d.M.), auf einem der wertvollstem Plätze des Riesengebirger Nationalparkes, der durch eine Europäische Vereinbarung Natura 2000 geschützt ist. Auf diesem Platz befinden sich vor allem Baumbestände von Kniehölzern mit eingesprengten Karpatenbirken, Vogelbeeren, und Weidenbäume. In der Umgebung der Wiesenbaude können wir noch Reste von ehemaligen Wäldern finden, verschiedene Pflanzen, die nur auf diesem Platz vegetieren oder sogar Relikte (Überbleibsel aus der Eiszeit). „Naturlokalität“ des Riesengebirges bilden die Vogel- und Europabedeutendete Gebiete. Zu sieben geschützen Vogelsorten gehören z.B. der Schwarzstorch, Birkhahn, Wachtelkönig, Specht, Nachtigal und Fliegenschnäpper.

Die ersten Erwähnungen von der Wiesenbaude datieren sich seit dem Jahr 1623, laut der Jahreszahl auf dem gelegtem Grundstein der ersten Steinbaude, der im Jahr 1869 bei dem Umbau des Mühlenrades gefunden worden ist.Die bekanntesten Inhaber der Wiesenbaude war die Familie Renner. Die Hauptunterhaltsquelle in der Vergagenheit war hier die Viehzucht, Weide und Heuwerbung auf den angelegenen Wiesen. Eine Spezialität war hier der Kräuterkäse vom Berg. Die Schneekoppe lockte Wanderer und bietete hiermit der Baude gute Prosperität an.

Im laufe von Jahrhunderten hatte die Wiesenbaude mehrere Umgestalltungen. Nach dem erbauen der grossen Baude im Jahr 1914 waren unter dem Dach 120 Zimmer und mehrere Herbergen. Im laufe der Mobilisation im Jahre 1938 brennte die Baude aus. Unter Druck der Vorkommnisse des II. Weltkrieges wurde die Baude erneut aufgemacht. Nach der Vermögenseinziehung des deutschen Eigentums wurde die Baude von mehreren Organisationen verwaltet. Im Jahre 1993 wurde die Baude privatisiert und rekonstruiert.

 

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